Manipulation im Fußball

Fußball gilt in vielen Ländern der Welt als Volkssport. Doch wie auch in anderen Sportarten wird der Fußball immer wieder von Hiobsbotschaften überschattet. Zuletzt hat Europol den größten Skandal im Fußball aufgedeckt. Demnach sollen insgesamt 380 Spiele zwischen 2008 und 2011 manipuliert worden sein.

fussballDarunter sollen auch etliche Spiele in Deutschland sein. Bei den Partien handelt es sich untere anderem auch um Qualifikationsspiele der Europameisterschaft, der Weltmeisterschaft und der Champions-League. Welche Spiele betroffen waren ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittler wollen ihre Ermittlungen nicht gefährden. Insgesamt stehen 425 Spieler, Schiedsrichter und Offizielle unter Verdacht an den Sportwetten Manipulationen mitgewirkt zu haben. Insgesamt sollen rund acht Millionen Euro in die Hände der Wettmafia geflossen sein. Diese Zahl scheint aber auf den ersten Blick eher gering zu sein und wird aller Voraussicht deutlich höher sein als angenommen. Hinter den Manipulationen sollen vor allem asiatische Organisationen stecken, die eine weltweite Reichweite haben.

Derzeit laufen die Ermittlungen der Fahnder auf Hochtouren, wann es allerdings zu Neuigkeiten kommen wird steht derzeit noch nicht fest. Rob Wainwright, der Direktor von Europol sprach, dass es sich beim diesem Betrug um ein Niveau handelt, dass es bisher noch nicht gab. Mehr dazu gibt es im sportwetten-journal.de.

Stars zum Nulltarif

Derzeit geht es in den europäischen Ligen in die entscheidende Phase. Bald wird feststehen, wer am Ende den Meistertitel gewinnen wird und welche Teams absteigen müssen. Doch hinter den Kulissen wird bereits kräftig gearbeitet. So laufen bei vielen Vereinen bereits die Planungen für die kommende Saison. Doch namhafte Spieler müssen nicht immer teuer sein.

lampardIn diesem Sommer können einige bekannte Spieler ihren Verein ablösefrei verlassen. Der bekannteste unter ihnen, dürfte Frank Lampard sein. Der Engländer ist zwar bereits 34 Jahre alt, beweist aber mit seinen elf Treffern in der aktuellen Saison seine Fähigkeiten. Wohin es den Mittelfeldspieler ziehen wird ist noch offen. Mit Hugo Viana steht ein weiterer Mittelfeldspieler ablösefrei zur Verfügung. Sein Wert wird auf knapp zehn Millionen Euro geschätzt. Viana ist derzeit noch bei Sporting Braga unter Vertrag und kann jede Menge internationale Erfahrung aufweisen.

Der 25-jährige Douglas von Twente Enschede gilt als enorm starker Verteidiger. Neben Borussia Dortmund sind auch weitere europäische Klubs an einer Verpflichtung interessiert. Es bleibt also äußerst spannend, was sich auf dem Transfermarkt bis zur neuen Saison noch alles tut. Eines bleibt gewiss, einige Teams werden ein neues Gesicht erhalten.

Sneijder sieht persönliche Verbesserung

In der Winterpause wechselte Wesley Sneijder von Inter Mailand zu Galatasaray Istanbul. Dieser Wechsel war mich Sicherheit einer der Toptransfers in den Wintermonaten. Der 29-jährige Niederländer, der seine Karriere in der Fußballschule von  Ajax Amsterdam begann, betonte das der Wechsel in die Türkei eine Verbesserung für ihn selbst darstellt. Der niederländische Nationalspieler war zuletzt nicht mehr erste Wahl bei Inter Mailand.

galatasarayWäre der offensive Mittelfeldspieler bei Inter geblieben, dann hätte er womöglich auch seine Chancen auf die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien verspielt. Sneijder wird nun bis Juni 2016 für die Löwen auflaufen. Sneijder hatte auch mehrere Angebote aus der Premier-League, doch letztendlich entschied er sich für einen Wechsel in die Türkei. Der Niederländer war vor allem davon angetan, wie sehr die Verantwortlichen von Galatasaray sich um ihn bemühten. Deshalb entschied sich der Champions-League-Sieger von 2010 für einen Wechsel nach Istanbul. Sneijder der vor allem mit seinen Kreativität im Mittelfeld überragt und jederzeit den tödlichen Pass spielen kann, überzeugt auch kraftvollen Schüssen aus der zweiten Reihe.

Aufgrund seiner Zielgenauigkeit wurde ihm der Spitznamen „Sniper“ verliehen. Der Wechsel des offensiven Mittelfeldspielers ist sicherlich eine enorme Bereicherung für den türkischen Fußball bzw. Süper Lig und ein Zeichen für andere Fußballer den Schritt in die Türkei zu wagen.

Del Piero glücklich in Australien

Der Abschied von Juventus Turin fiel dem ehemaligen italienischen Nationalspieler mehr als schwer. Insgesamt 513 Pflichtspiele absolvierte Del Piero für die „Alte Dame“, dabei erzielte er 208 Treffer. Vor einem Jahr wechselte der Stürmer, nach dem sein Vertrag bei Juve nicht verlängert wurde, zum FC Sydney. Dort scheint sich der italienische Goalgetter mehr als wohl zu fühlen. Unlängst verlängerte del Piero seinen Vertrag bis 2014.

del piero

Damit bleibt der Italiener eine weitere Spielzeit in Australien. Bereits in seiner ersten Saison traf del Piero in 18 Spielen insgesamt elf Mal und war damit bester Torschütze seines Teams. Nicht nur del Piero scheint sich in Australien wohl zu fühlen auch der australische Verband und sein Verein der FC Sydney, sind mit der Zusammenarbeit mehr als zufrieden. Seit der Verpflichtung von del Piero sind die Zuschauerzahlen der Stadien in der A-League stark gestiegen. David Gallop, der Präsident des australischen Fußballverbandes zeigt sich äußerst glücklich.

Laut Gallop wäre es schade gewesen, wenn del Piero nach nur einer Saison wieder gegangen wäre. Ein Verbleib in Australien, zeigt den Menschen, dass das Fußballspielen ihm in Australien eine Menge Spaß bereitet. Somit geht das Kapitel del Piero in Down Under in die nächste Runde.

Europameisterschaft 2020 in neuem Modus

Zwar ist es noch etwas hin bis zu Europameisterschaft 2020, doch die Verantwortlichen der UEFA überraschen immer wieder mit Neuerungen. So soll die Europameisterschaft 2020 in verschiedenen europäischen Städten stattfinden. Damit weicht man vom Konzept ab, das Turnier in einem oder zwei Länder stattfinden zu lassen.

trikotFür die bisherigen Bewerber ist diese Entscheidung natürlich eine Enttäuschung. Positiv könnte sich diese Änderung für deutsche Städte auswirken. München hat bereits zugesagt sich für das Turnier zu bewerben. Als weitere deutsche Städte sind auch Berlin, Dortmund und Stuttgart im Gespräch. Bis zum September 2013 hat der DFB noch Zeit seine Bewerberstädte zu benennen. Die UEFA will im kommenden Jahr darüber entscheiden, welche Städte den Zuspruch erhalten. Dabei hat die UEFA einige Anforderungen an die Bewerberstädte. So sollen die Stadien in den Gruppenspielen über eine Kapazität von mindestens 50.000 Zuschauern verfügen. Die Halbfinalbegegnungen sowie das Final, müssen in einem Stadion mit mindestens 70.000 Zuschauern stattfinden.

Insgesamt soll die Europameisterschaft in 13 verschiedenen Städten ausgetragen werden. Ebenso wie bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich, werden 24 Teams am Turnier teilnehmen. Während die Vorrundenspiele in unterschiedlichen Städten stattfinden, sollen die Halbfinalspiele und das Finale in einer Stadt ausgetragen werden.